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Swiss-Press Swiss-Press Heute ist der 29.07.2010 | 15:08 Swiss-Press
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Novartis erzielt 2009 Rekordergebnisse und schliesst den CEO Nachfolgeprozess mit der Ernennung von Joe Jimenez ab (26.01.2010)
   
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Novartis erzielt 2009 Rekordergebnisse und schliesst den CEO Nachfolgeprozess mit der Ernennung von Joe Jimenez ab

Die Ergebnisse kommentierte Dr. Daniel Vasella, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates von Novartis: "Novartis erzielte im vergangenen Jahr ein ausgezeichnetes Resultat auf Grund der Leistung aller Geschäftsbereiche, die auch Marktanteile hinzu gewannen. Besonders die Divisionen Pharma und Impfstoffe wuchsen sehr dynamisch. Mit über 30 Neuzulassungen in den USA, Europa und Japan belegt Novartis weiterhin den diesbezüglichen Spitzenplatz.

Auch die Produktivität wurde verbessert. Dies erlaubte unter anderem höhere Investitionen 
in Forschung und Entwicklung. Dank der geplanten Akquisition von Alcon wird Novartis 
weltweit den Spitzenplatz in der Augenheilkunde einnehmen und damit über eine neue, 
attraktive Wachstumsplattform verfügen. Nach 14 Jahren als CEO ist es nun der richtige 
Zeitpunkt, den im Jahr 2008 begonnenen, sorgfältig geplanten CEO-Nachfolgeprozess 
abzuschliessen. Der Verwaltungsrat hat Joe Jimenez, gegenwärtig Leiter der 
Pharmadivision, zum neuen CEO ernannt und zudem beschlossen, die obersten 
Führungsstrukturen zu vereinfachen. Die internationale Erfahrung im Pharma- und 
Konsumgütergeschäft sowie sein hervorragender Leistungsausweis machen Joe Jimenez zu 
einer Idealbesetzung, um Novartis in die nächste Expansions- und Wachstumsphase zu 
führen. Ich bin überzeugt, dass das Jahr 2010 im Zeichen bedeutender Fortschritte stehen 
wird." 

ÜBERBLICK

Zwölf Monate

Dank der zweistelligen zugrunde liegenden Expansion der Division Pharmaceuticals, mit der 
sich die Division marktanteilsmässig unter den wachstumsstärksten Unternehmen der Branche 
positionierte, erzielte das Gesundheitsportfolio des Konzerns im Jahr 2009 erneut 
Rekordergebnisse. Aufgrund der zügigen Entwicklung und Auslieferung der Influenza-A/H1N1-
Pandemieimpfstoffe erwirtschaftete die Division Vaccines and Diagnostics einen 
aussergewöhnlich hohen Umsatz und trug dazu bei, der Bedrohung für die öffentliche 
Gesundheit zu begegnen. 

Der Nettoumsatz stieg dank der zugrunde liegenden Expansion in allen Divisionen um 7% 
(+11% in lokalen Währungen) auf USD 44,3 Milliarden: Pharmaceuticals (+12% in lokalen 
Währungen), Vaccines and Diagnostics (+39% in lokalen Währungen), Sandoz (+5% in lokalen 
Währungen) und Consumer Health (+5% in lokalen Währungen). Europa (USD 18,4 Milliarden, 
+10% in lokalen Währungen) und die USA (USD 14,3 Milliarden, +11% in lokalen Währungen) 
sowie die sechs führenden Schwellenländer (USD 4,0 Milliarden, +17% in lokalen Währungen) 
Brasilien, China, Indien, Russland, Südkorea und die Türkei zählten zu den Regionen mit 
der besten Performance. Volumensteigerungen sorgten für ein Wachstum von zehn 
Prozentpunkten; Akquisitionen und Preisänderungen wirkten sich zusammen mit einem 
Prozentpunkt positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Der im Vergleich zum Vorjahr stärkere 
US-Dollar schmälerte das Wachstum im Gesamtjahr um vier Prozentpunkte. 

Das operative Ergebnis verbesserte sich 2009 um 11% auf USD 10,0 Milliarden. Dadurch 
stieg die operative Gewinnmarge gegenüber dem Vorjahr von 21,6% auf 22,5% des 
Nettoumsatzes. Der im Vergleich zum Vorjahr stärkere US-Dollar schmälerte das Wachstum 
des operativen Ergebnisses um neun Prozentpunkte. Das operative Kernergebnis (unter 
Ausschluss von Sonderpositionen und Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten in 
beiden Perioden) erhöhte sich um 11% auf USD 11,4 Milliarden. Dies war den Verbesserungen 
in den Divisionen Pharmaceuticals und Vaccines and Diagnostics sowie den 
Produktivitätssteigerungen in allen Divisionen zu verdanken. Die operative 
Kerngewinnmarge stieg gegenüber dem Vorjahr von 25,0% auf 25,8% des Nettoumsatzes. 

Der Reingewinn wuchs um 4% auf USD 8,5 Milliarden; der unverwässerte Gewinn pro Aktie 
erhöhte sich um 3% auf USD 3,70. Der Kernreingewinn erreichte USD 10,3 Milliarden (+8%) 
und stieg langsamer als das operative Ergebnis, da die höheren Erträge aus assoziierten 
Gesellschaften durch die Finanzierungskosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Alcon 
teilweise kompensiert wurden. Der Kerngewinn pro Aktie stieg 2009 gegenüber dem Vorjahr 
von USD 4,18 auf USD 4,50. 

Viertes Quartal

Novartis beendete das Jahr 2009 in einer starken Position und erzielte zweistellige 
Steigerungsraten beim Nettoumsatz und Gewinn. Dafür sorgten operative Fortschritte in 
allen Divisionen und günstigere Wechselkursbedingungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Nettoumsatz wuchs um 28% (+20% in lokalen Währungen) auf USD 12,9 Milliarden. Dank 
der Dynamik der jüngst eingeführten Produkte konnte die Division Pharmaceuticals (+13% in 
lokalen Währungen) ihre branchenführende Performance fortsetzen. Die Ergebnisse der 
Division Vaccines and Diagnostics (+166% in lokalen Währungen) beinhalten einen 
Umsatzbeitrag der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe und Adjuvanzien von USD 1,0 
Milliarden. Sandoz (+10% in lokalen Währungen) profitierte von der Übernahme des Spezial-
Geschäfts generischer Arzneimittel von EBEWE Pharma im September, die fünf Prozentpunkte 
zum Umsatzwachstum beitrug. Die Division Consumer Health (+13% in lokalen Währungen) 
verbesserte ihre Ergebnisse in allen Geschäftsbereichen, insbesondere in der 
Geschäftseinheit OTC, die in den USA Prevacid24HR als erste rezeptfrei erhältliche 
Version dieses Medikaments auf den Markt brachte.

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 57% auf USD 2,6 Milliarden. Dabei hatten 
günstige Wechselkursveränderungen einen positiven Effekt von fünf Prozentpunkten. Die 
operative Gewinnmarge stieg im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal von 
16,7% auf 20,4%. Das operative Kernergebnis erhöhte sich im vierten Quartal 2009 dank 
zweistelliger Beiträge aller Geschäftsbereiche um 53% auf USD 3,2 Milliarden. Dadurch 
verbesserte sich die operative Kerngewinnmarge gegenüber dem Vorjahrsquartal von 20,8% 
auf 24,8% des Nettoumsatzes. 

Der Reingewinn wuchs um 54% auf USD 2,3 Milliarden. Gleichermassen stieg der 
unverwässerte Gewinn pro Aktie im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 
von USD 0,66 auf USD 1,01 pro Aktie. Der Kernreingewinn erhöhte sich um 47% auf USD 2,9 
Milliarden, worin ein höherer Finanzierungsaufwand sowie ein geringerer Ertrag aus 
assoziierten Gesellschaften zum Ausdruck kommen. Der unverwässerte Kerngewinn pro Aktie 
stieg im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal von USD 0,86 um 47% auf USD 
1,26. 

Mehr als 30 wichtige Zulassungsgenehmigungen im Jahr 2009

Durch langfristige Investitionen in Innovationen verjüngt Novartis ihr Portfolio. Die 
mehr als 30 wichtigen Zulassungen im Jahr 2009 betrafen unter anderem die neuen 
Medikamente Afinitor (Krebs), Onbrez Breezhaler (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) 
und Ilaris (CAPS); Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe; die ersten Biosimilars in Japan 
und Kanada; und die OTC-Marke Prevacid24HR in den USA. Unter anderem wurden 2009 die US- 
und EU-Zulassungsanträge für Gilenia (FTY720, multiple Sklerose) abgeschlossen. Weitere 
wichtige Zulassungsanträge betrafen unter anderem neue Indikationen für Tasigna 
(Primärtherapie chronisch-myeloischer Leukämie), Zometa (adjuvante Brustkrebsbehandlung) 
und Lucentis (diabetisches Makulaödem). In Japan wurden 2009 sechs neue Medikamente von 
Novartis zugelassen, weitere drei - für Equa (Galvus), Exforge (Bluthochdruck) und 
Afinitor - folgten im Januar 2010. In diesem Jahr sind zahlreiche Zulassungsanträge 
geplant - bis zu fünf allein im Onkologiebereich: für Afinitor (neuroendokrine Tumoren) 
und die Entwicklungsprojekte SOM230 (Cushing-Syndrom), LBH589 (Hodgkin-Lymphom) und 
EPO906 (Eierstockkrebs).

Verbesserung der organisatorischen Produktivität

Novartis reflektiert den Antrieb zur Steigerung von Produktivität und Effizienz in 
sämtlichen Aktivitäten des Konzerns. Damit sollen die Geschwindigkeit gesteigert und 
gleichzeitig Ressourcen für eine stärkere Kundenorientierung und Wachstumsinitiativen 
freigesetzt werden. Dies dürfte 2010 voraussichtlich zu einer weiteren Verbesserung der 
operativen Gewinnmarge des Konzerns führen. Die Ende 2007 gestartete Konzerninitiative 
Forward zur Vereinfachung der Strukturen und zur Neugestaltung der Arbeitsabläufe wurde 
ein Jahr früher als geplant abgeschlossen. Die Initiative erzielte nach rapiden 
Fortschritten seit 2007 kumulative Kosteneinsparungen von mehr als USD 2,3 Milliarden und 
übertraf das für 2010 gesetzte Ziel von USD 1,6 Milliarden. 

Engagement für die Patienten

Dank ihres Geschäftserfolgs ist Novartis in der Lage, sich weiterhin für die 
Gesundheitsversorgung von Patienetn weltweit zu engagieren. Dieses Engagement ist 
wesentlicher Bestandteil der Konzernstrategie. Laut internen Schätzungen wurden mit 
Medikamenten und Impstoffen von Novartis 2009 mehr als 930 Millionen Menschen behandelt 
und vor Erkrankungen geschützt. Novartis unterstützt Patienten in Entwicklungsländern mit 
speziellen Initiativen, die sich auf vernachlässigte Krankheiten konzentrieren, 
insbesondere auf  Malaria, Lepra, Denguefieber und therapieresistente Tuberkulose. Die 
Hilfsprogramme für einen besseren Zugang zu Medikamenten umfassten im Jahr 2009 
Medikamente im Wert von USD 1,5 Milliarden und erreichten 79,5 Millionen Patienten in Not.

2010: Umsetzung strategischer Prioritäten

Novartis erwartet im Jahr 2010 bedeutende Fortschritte in der Umsetzung ihrer Strategie, 
mit einem breit gefächerten Gesundheitsportfolio die wachsenden Bedürfnisse der Patienten 
und der alternden Gesellschaften weltweit zu erfüllen. 

Branchenführendes Wachstum

Das Unternehmen rechnet damit, seine Dynamik 2010 fortzusetzen und auf Konzernebene in 
Lokalwährungen[1] eine Steigerung des Nettoumsatzes im mittleren einstelligen 
Prozentbereich zu erzielen. Dafür sollen vor allem die rasant wachsenden Beiträge der 
jüngst eingeführten Produkte und gezielte Investitionen in Wachstumsmärkte sorgen. 

Die Division Pharmaceuticals geht davon aus, die starken Volumensteigerungen, die 2009 
erzielt wurden, weiterzuführen. Entscheidende Faktoren dafür sind die rasante Expansion 
der jüngst eingeführten Produkte, die Umsetzung neuer Verkaufsmodelle entsprechend den 
Bedürfnissen lokaler Märkte sowie die Expansion in Hochwachstumsmärkten. Angesichts der 
Herausforderungen, vor denen die Branche steht, sind jedoch die Bedingungen für die 
Preisgestaltung mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Zu diesen Herausforderungen 
zählen Gesundheitsreformen (insbesondere in den USA und der Türkei) und die im 
Zweijahresrhythmus durchgeführten Preissenkungen in Japan. Weitere Herausforderungen 
bestehen für Novartis in dem 2010 zu erwartenden Auftreten von generischen 
Konkurrenzprodukten aus der Medikamentenkategorie von Diovan vor dem Auslaufen von dessen 
Marktexklusivität in Europa (2011) und den USA (September 2012). Unter Berücksichtigung 
dieser Faktoren ist in der Division Pharmaceuticals 2010 in Lokalwährungen ein 
Nettoumsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zu erwarten.

Die Division Vaccines and Diagnostics bereitet sich auf die Markteinführung von Menveo 
vor, einem Impfstoffkandidaten gegen vier Serogruppen von Meningokokken-Meningitis. Nach 
einem positiven Gutachten der europäischen Behörden im Dezember 2009 wird die Zulassung 
Anfang 2010 erwartet. In den USA wird in der ersten Jahreshälfte mit einem 
Zulassungsentscheid gerechnet. Novartis plant, die Lieferung von Influenza-A/H1N1-
Pandemieimpfstoffen und Adjuvanzien 2010 fortzusetzen, wenn auch die Verkaufsprognosen 
für dieses Jahr deutlich unter dem Niveau von 2009 liegen. 

Die Division Sandoz rechnet damit, ihr Wachstum 2010 zu beschleunigen. Durch den Erwerb 
des Spezial-Geschäfts injizierbarer Arzneimittel von EBEWE Pharma im September 2009 wurde 
der Zugang zu preislich wettbewerbsfähigen onkologischen Medikamenten verbessert und so 
eine neue globale Wachstumsplattform geschaffen. 

Die Division Consumer Health verfolgt das Ziel, 2010 weiterhin schneller zu wachsen als 
die entsprechenden Märkte. Durch die Ende 2009 in den USA erfolgte Einführung von 
Prevacid24HR, der ersten rezeptfreien Version dieses Medikaments gegen häufiges 
Sodbrennen, wurde eine wichtige neue Marke geschaffen. Darüber hinaus wird Novartis im 
zweiten Quartal 2010 eine rezeptfreie Version von Pantoprazol, einem anderen 
Protonenpumpenhemmer, in 14 europäischen Ländern einführen. Die entsprechenden Rechte 
wurden von Nycomed erworben.

Die Übernahme von Alcon, dem in der Augenheilkunde weltweit führenden Unternehmen, wird 
das Gesundheitsportfolio sowie die Präsenz von Novartis im wachstumsstarken globalen 
Sektor der Augenheilkunde stärken. Novartis gab am 4. Januar ihre Absicht bekannt, Alcon 
vollständig zu übernehmen. Dazu wird das Unternehmen zunächst die im April 2008 mit der 
Nestlé AG getroffene Vereinbarung vollständig umsetzen und eine 77%ige 
Mehrheitsbeteiligung erwerben. Im Anschluss daran soll eine direkte Fusion mit Alcon 
durchgeführt werden, um den verbleibenden 23%igen Minderheitsanteil zu übernehmen. Diese 
gemäss Schweizer Fusionsgesetz abzuschliessende Fusion dient dem Interesse aller 
beteiligten Ansprechpartner und wird die nötige Klarheit über die Zukunft von Alcon 
schaffen. Nach der Fusion wird Alcon eine neue Division von Novartis bilden, die CIBA 
Vision und bestimmte Augenheilmittel von Novartis umfassen wird. 

Der Verwaltungsrat ernennt neuen CEO und vereinfacht die oberste Führungsorganisation

Der Verwaltungsrat akzeptierte Dr. Daniel Vasellas Antrag, den CEO-Nachfolgeprozess zu 
vollenden, nachdem dieser die Firma 14 Jahre als CEO und 11 Jahre als 
Verwaltungsratspräsident und CEO geleitet hat und ernennt Joe Jimenez, derzeit Leiter der 
Division Pharmaceuticals, zum neuen CEO von Novartis. Dr. Vasella wird sich künftig als 
Präsident des Verwaltungsrates auf strategische Prioritäten konzentrieren. Damit ist der 
CEO-Nachfolgeprozess abgeschlossen, der 2008 mit der übergangsweisen Etablierung einer 
Chief-Operating-Officer-Position (COO) und der Ernennung neuer Führungskräfte der 
Divisionen begann. Das Geschäfteportfolio wurde erfolgreich umgestaltet und auf den 
Gesundheitsbereich ausgerichtet, die Forschungsorganisation geniesst grossen Respekt, und 
die Pipeline ist voll und wird hoch bewertet. Punkto Reputation gehört Novartis zu den 
besten Unternehmen auch über seine eigene Branche hinaus und wird von einem 
ausgezeichneten Team geführt. Der Zeitpunkt für den Übergang zu einem neuen CEO ist also 
richtig gewählt. 

Der Verwaltungsrat entschied sich für Joe Jimenez aufgrund von dessen hervorragendem 
Leistungsausweis, der internationalen Geschäftserfahrung und der Fähigkeit, nicht nur 
eine klare Richtung vorzugeben, sondern die Mitarbeitenden auch auf die Ziele zu 
verpflichten. Diese Kompetenzen werden bei der Umsetzung der Novartis Strategie 
entscheidend sein. Jimenez wird seine neue Verantwortung als CEO am 1. Februar 2010 
übernehmen. 

David Epstein, derzeit Leiter von Novartis Oncology, der am schnellsten wachsenden 
Geschäftseinheit innerhalb der Division Pharmaceuticals, wird Leiter von Novartis 
Pharmaceuticals. Jon Symonds wird am 1. Februar 2010 die Nachfolge von Dr. Raymund Breu 
als Finanzchef antreten, der am 31. März das obligatorische Rentenalter erreichen wird. 

Im Rahmen des Abbaus hierarchischer Strukturen reduziert Novartis ihre Konzernleitung von 
zwölf auf neun. Der Konzernleitung werden künftig angehören: Joe Jimenez, CEO, Dr. Mark 
Fishman, globaler Leiter von NIBR (The Novartis Institute for BioMedical Research), David 
Epstein, Leiter der Division Pharmaceuticals, Jeff George, Leiter der Division Generics 
(Sandoz), George Gunn, Leiter der Division Consumer Health, Dr. Andrin Oswald, Leiter der 
Division Vaccines and Diagnostics, Jon Symonds, Finanzchef, Dr. Thomas Werlen, General 
Counsel, and Dr. Jürgen Brokatzky-Geiger, globaler Leiter Human Resources. 

Drei Führungspositionen wurden abgeschafft: COO, Leiter der Corporate Affairs und Leiter 
Group Quality/Technical Operations. 

Zwei kleinere Einheiten, Group Quality Assurance, unter der Leitung von Dr. Juan Andres, 
und Group Country Management/External Affairs, unter der interimistischen Leitung von Joe 
Jimenez, berichten an den CEO, Corporate Audit and Compliance berichtet an den 
Präsidenten des Verwaltungsrates. 

Im Rahmen dieser neuen Organisationsstruktur haben sich Dr. Jörg Reinhardt, Dr. Andreas 
Rummelt und Dr. Thomas Wellauer entschieden, ihre berufliche Laufbahn ausserhalb von 
Novartis fortzusetzen. Wir sind jedem von ihnen dankbar für die vielen Beiträge im Lauf 
der anhaltenden Erfolgsgeschichte von Novartis. Sämtliche Änderungen treten am 1. Februar 
2010 in Kraft. 

Anträge an die Generalversammlung: Dividendenerhöhung und Einführung einer 
Konsultativabstimmung über das Vergütungssystem 

Der Verwaltungsrat von Novartis empfiehlt die Zustimmung zur Erhöhung der 
Dividendenausschüttung für 2009 auf CHF 2,10 (+5%), zur Einführung einer 
Konsultativabstimmung der Aktionäre über das Vergütungssystem sowie zur Wiederwahl von 
drei Verwaltungsratsmitgliedern. Die Aktionäre werden im Rahmen der nächsten 
Generalversammlung am 26. Februar 2010 über diese und weitere Vorschläge abstimmen. 
Sofern die Aktionäre den Dividendenvorschlag genehmigen, wäre dies seit der Gründung von 
Novartis im Dezember 1996 die 13. Dividendenerhöhung in Folge. Im Durchschnitt erhöhte 
sich diese seit der Gründung von Novartis um 11,7% pro Jahr und die Gesamtrendite um 8,9% 
pro Jahr. Die Dividendenausschüttung auf den ausstehenden Aktien für 2009 wird sich 
voraussichtlich auf USD 4,6 Milliarden belaufen. Die Ausschüttungsquote für 2009 wird auf 
55% des Reingewinns geschätzt. Basierend auf dem Jahresendkurs 2009 von CHF 56,50, 
beträgt die Dividendenrendite 3,7%. Als Ausschüttungsdatum wurde der 5. März 2010 
festgelegt. Mit Ausnahme von 167,7 Millionen eigenen Aktien sind alle Aktien 
dividendenberechtigt.

Der Verwaltungsrat schlägt zudem vor, bei Novartis, als dem ersten grossen, an der 
Schweizer Börse kotierten Unternehmen, eine konsultative "Say-on-Pay"-Aktionärsabstimmung 
über ihr Vergütungssystem in die Statuten aufzunehmen. Eine Aktionärsabstimmung würde vor 
jeder bedeutenden Änderung des Vergütungssystems des Konzerns, aber mindestens alle drei 
Jahre stattfinden. Dies würde echte Konsultationsrechte bieten, da die Aktionäre jeweils 
vor einer Systemänderung dem Verwaltungsrat ihren Standpunkt kundtun könnten. Der 
Dreijahreszyklus ermöglicht den Aktionären bei der Nachhaltigkeitsprüfung des 
Vergütungssystems eine längerfristige Perspektive. Nachhaltige Systeme werden mit 
mehrjährigen Geschäftsplänen abgestimmt und können ihre vollständige Wirkung nur 
entfalten, wenn sie über mehrere Jahre unverändert bleiben und damit von den 
Mitarbeitenden auch verstanden werden.

Diese Anträge ergänzen die Corporate Governance Initiativen, die der Verwaltungsrat 
bereits im Jahr 2009 eingeführt hat. Dazu gehören die Einführung eines speziellen 
Risikoausschusses des Verwaltungsrates, der sicherstellen soll, dass im Konzern 
systematisch regelgerechte Prozesse zum Management von Risiken eingeführt sind und 
befolgt werden und die systematische Einführung einer Rückforderungsklausel in die 
Arbeitsverträge, die verfügt, dass finanzielle Anreize, die auf Grund falscher 
Rechnungsführung oder unredlicher Geschäftsführungspraktiken ausbezahlt wurden, 
zurückerstattet werden müssen. Diese Massnahmen verbessern die Regeln der 
Unternehmungsführung bei Novartis im Gefolge der globalen Finanzkrise, die bei gewissen 
Firmen mangelhafte Standards und Kontrollen offenlegte.

Ferner empfiehlt der Verwaltungsrat den Aktionären, im Rahmen der Generalversammlung 
gegen zwei Anträge von Ethos zu stimmen (Neinstimme). Ethos beantragt gemeinsam mit zehn 
weiteren Aktionären: (1) die Einführung einer Konsultativabstimmung der Aktionäre über 
den Vergütungsbericht sowie (2) eine zwingende, statutarisch festgelegte Trennung der 
Verwaltungsratspräsidentschaft und des Geschäftsleitungsvorsitzes. 

Zu den vom Verwaltungsrat genannten Argumenten gegen eine spezielle konsultative 
Aktionärsabstimmung über den Vergütungsbericht (gegenüber der vom Verwaltungsrat 
vorgeschlagenen Abstimmung über das Vergütungssystem) zählt die Tatsache, dass eine 
derartige Abstimmung retrospektiv stattfinden und sich nur auf das vergangene Jahr 
beziehen würde. Ausserdem verfügen die Aktionäre nicht über die wesentlichen 
Informationen, die für eine sachlich fundierte Urteilsbildung über die Leistung des 
Managements erforderlich sind. Dazu gehört die Kenntnis über vorab festgelegte Ziele, 
welche nicht nur finanzielle Dimensionen umfassen und die Messung der erreichten 
Resultate unter Berücksichtigung des Verhaltens sowie der Konkurrenz. Aus 
Konkurrenzgründen werden diese Daten vertraulich behandelt. Zudem zählt die Festsetzung 
der Vergütungen zu den grundlegenden Führungsinstrumenten des Verwaltungsrates, die nicht 
delegiert werden dürfen. Nach Schweizer Obligationenrecht obliegt diese Aufgabe zwingend 
dem Verwaltungsrat. 

In Bezug auf eine statutarisch festgelegte Trennung der Verwaltungsratspräsidentschaft 
und des Geschäftsleitungsvorsitzes vertritt der Verwaltungsrat die Auffassung, dass eine 
derart starre Regelung, die keine Ausnahmen erlaubt, der Firma die Möglichkeit verwehrt, 
ihre Führungsstruktur den jeweilig gegebenen Umständen und Erfordernissen flexibel 
anzupassen und damit im besten Interesse der Aktionäre zu handeln. 

Darüber hinaus schlägt der Verwaltungsrat Marjorie M.T. Yang und Dr. Daniel Vasella - 
jeweils für eine dreijährige Amtszeit - sowie Hans-Jörg Rudloff für eine einjährige 
Amtszeit (wegen Erreichen der Altersgrenze) zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat vor.

Pharmaceuticals: USD 28,5 Milliarden (+8%, +12% in lokalen Währungen)

Alle geografischen Regionen und Therapiegebiete trugen zur zweistelligen Expansion in 
Lokalwährungen bei. Der Zuwachs beruhte vor allem auf der Entwicklung der jüngst 
eingeführten Produkte (USD 4,7 Milliarden, +81% in lokalen Währungen), die 2009 ihren 
Anteil am Nettoumsatz der Division gegenüber dem Vorjahr von 10% auf 16% steigerten. 
Diese Gruppe wachstumsstarker Produkte - zu der Lucentis, Exforge, Exjade, das Exelon 
Pflaster, Aclasta/Reclast, Rasilez/Tekturna, Afinitor und Ilaris gehören - steuerte 2009 
acht Prozentpunkte zum Nettoumsatzwachstum der Division von 12% in Lokalwährungen bei. 

Die Onkologie (USD 9,0 Milliarden, +14% in lokalen Währungen), der nach wie vor grösste 
Therapiebereich und die Nummer zwei des globalen Onkologiesegments, profitierte vom 
anhaltenden Wachstum von Glivec/Gleevec (USD 3,9 Milliarden, +12% in lokalen Währungen) 
und dreier weiterer Produkte. Zometa, Femara und Sandostatin erzielten jeweils einen 
Umsatz von über USD 1 Milliarde. Exforge und Rasilez/Tekturna (Bluthochdruck) sowie 
Galvus (Typ-2-Diabetes) waren die Wachstumsträger des Herz-Kreislauf- und 
Stoffwechselbereichs (USD 8,8 Milliarden, +9% in lokalen Währungen) und ergänzten so die 
Umsatzentwicklung von Diovan (USD 6,0 Milliarden, +6% in lokalen Währungen). Novartis 
baute damit ihre Position als Weltmarktführer in der Bluthochdruckbehandlung weiter aus. 
Für den Zuwachs im Bereich Neurologie und Augenheilmittel (USD 4,9 Milliarden, +12% in 
lokalen Währungen) sorgten vor allem Lucentis (USD 1,2 Milliarden, +47% in lokalen 
Währungen) und Exelon (USD 954 Millionen, +22% in lokalen Währungen).

Sämtliche Regionen profitierten von der Erneuerung des Produktportfolios. Das gilt 
insbesondere für Europa (USD 10,5 Milliarden, +12% in lokalen Währungen) als grösste 
Region, wo die in jüngster Zeit eingeführten Produkte mehr als 20% des Umsatzes 
erwirtschafteten. Auch in Lateinamerika und Kanada (USD 2,5 Milliarden, +13% in lokalen 
Währungen) wurden Spitzenergebnisse erzielt. Die Geschäfte in den USA (USD 9,5 
Milliarden, +11% in lokalen Währungen) und in Japan (USD 3,1 Milliarden, +9% in lokalen 
Währungen) kehrten in die Wachstumszone zurück. In allen der sechs führenden 
Schwellenländer (USD 2,6 Milliarden, +19% in lokalen Währungen) - Brasilien, China, 
Indien, Russland, Südkorea und der Türkei - wurden robuste zweistellige Zuwachsraten 
erzielt. 

Vaccines and Diagnostics: USD 2,4 Milliarden (+38%, +39% in lokalen Währungen) 

Dank einer schnellen Reaktion nach Ausbruch der Influenza-A/H1N1-Pandemie im April 2009 
konnte die Division bereits innerhalb weniger Monate mehr als 100 Millionen Impfdosen an 
Staaten auf der ganzen Welt ausliefern. Dadurch erzielte die Division mit 
Pandemieimpfstoffen und Adjuvanzien 2009 einen Nettoumsatz von USD 1,0 Milliarden. Die 
Umsätze mit Impfstoffen für Kinder und das starke Wachstum in den Schwellenländern trugen 
dazu bei, den Preisdruck auf saisonale Grippeimpfstoffe und die Umsatzeinbussen bei den 
Impfstoffen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis in Europa zu kompensieren. Der Umsatz 
der Diagnostika ging gegenüber dem Vorjahr leicht zurück.

Sandoz: USD 7,5 Milliarden (-1%, +5% in lokalen Währungen)

Das stetige Wachstum im Jahr 2009, das die Entwicklung des Vorjahres übertraf, beruhte 
auf der Einführung neuer Produkte, einer stärkeren kommerziellen Ausrichtung auf reife 
sowie aufstrebende Märkte und auf dem Wiederaufschwung in den USA. Ein Preisverfall von 
sieben Prozentpunkten zum Vorteil der Kunden wurde durch Volumensteigerungen von elf 
Prozentpunkten dank der Einführung neuer Produkte mehr als wettgemacht. Die Einführung 
neuer Produkte und Volumensteigerungen, die trotz schwieriger Marktbedingungen erzielt 
wurden, ermöglichten es Retail-Generika und Biosimilars in Deutschland (+4% in lokalen 
Währungen), einen führenden Marktanteil von 29% zu erzielen. Dem Geschäft mit Retail-
Generika und Biosimilars in den USA (+5%) kamen insgesamt 25 Neueinführungen zugute - 
acht mehr als im Vorjahr. Auch in der Region Asien/Pazifik (+17% in lokalen Währungen) 
und in Russland (+19% in lokalen Währungen) wurden Spitzenergebnisse erzielt. Die im 
September erfolgte Übernahme von EBEWE, die 2009 einen Prozentpunkt zum Umsatzwachstum 
beitrug, schuf eine starke Wachstumsplattform im Bereich injizierbarer Krebsmedikamente.

Consumer Health: USD 5,8 Milliarden (+0%, +5% in lokalen Währungen)

Trotz der schwierigen Wirtschaftsbedingungen übertrafen alle Geschäftsbereiche mit ihrem 
zugrunde liegenden Wachstum die Entwicklung ihrer jeweiligen Märkte. Die Geschäftseinheit 
CIBA Vision profitierte von der Einführung neuer Produkte und erwies sich als das 
wachstumsstärkste Unternehmen für Kontaktlinsen und Kontaktlinsenpflegemittel. Dank der 
Erneuerung des Portfolios und der erfolgreichen Einführung von Prevacid24HR in den USA im 
November 2009 konnte die Geschäftseinheit OTC ihre Performance zunehmend steigern. Die 
Geschäftseinheit Animal Health wuchs in den USA schneller als ihre Konkurrenz.

Pharmaceuticals

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 11% auf USD 8,4 Milliarden. Die operative 
Gewinnmarge stieg gegenüber dem Vorjahr von 28,8% auf 29,4% des Nettoumsatzes. Das 
operative Kernergebnis (USD 9,1 Milliarden, +10%, einschliesslich ungünstiger 
Währungseffekte von sechs Prozentpunkten) wuchs ebenfalls deutlich stärker als der 
Nettoumsatz. Die Ursachen dafür waren die kräftigen Volumensteigerungen in Lokalwährungen 
sowie Produktivitätsgewinne von fast USD 1 Milliarde. Die operative Kerngewinnmarge 
verbesserte sich dadurch um 0,3 Prozentpunkte auf 31,8% des Nettoumsatzes. 

Das bessere operative Kernergebnis kompensierte auch eine Verminderung der Gewinnmarge 
von 1,1 Prozentpunkten infolge niedriger Anderer Erlöse, die vor allem auf den Wegfall 
der Lizenzgebühren für Betaseron® Ende 2008 zurückzuführen waren. Unterstützt durch 
Produktivitätsgewinne, die reinvestiert wurden, ermöglichte die operative Expansion 
bedeutende Investitionen in die Einführung neuer Produkte und eine schnelle Expansion in 
den führenden Schwellenländern wie beispielsweise China. Die Aufwendungen für Marketing 
und Verkauf gingen 2009 um 1,6 Prozentpunkte auf 29,3% des Nettoumsatzes zurück. 
Produktivitätssteigerungen machten die Kosten der laufenden globalen Einführung vieler 
neuer Produkte, zu denen Galvus, das Exelon Pflaster, Valturna und die Produktgruppe 
Rasilez/Tekturna gehören, mehr als wett. Mit den Investitionen in Forschung und 
Entwicklung wurde 2009 der Start von 14 neuen Studien der Phase III unterstützt. Der 
Forschungs- und Entwicklungsaufwand entsprach 2009 20,0% des Nettoumsatzes, während er im 
Vorjahr 20,3% ausmachte. Die vom operativen Kernergebnis ausgenommenen Positionen 
beliefen sich 2009 auf insgesamt USD 676 Millionen und blieben gegenüber dem 
Vorjahresbetrag von USD 670 Millionen praktisch unverändert. Darunter fiel unter anderem 
eine Erhöhung der Rückstellungen für Rechtsfälle um USD 318 Millionen im Zusammenhang mit 
den noch anhängigen Vergleichen zur Beilegung von Untersuchungen der US-Bundesbehörden in 
Bezug auf die frühere Vermarktungspraxis von Trileptal. Dazu gehörte 2009 ausserdem ein 
einmaliger Ertrag von USD 100 Millionen aus der teilweisen Aufhebung der im Jahr 2007 
vorgenommenen Wertminderung von Famvir, dank der anhaltend starken Umsatzentwicklung des 
Medikaments ausserhalb der USA.

Vaccines and Diagnostics 

Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich das operative Ergebnis deutlich und stieg von USD 
78 Millionen auf USD 372 Millionen. Dadurch stieg die operative Gewinnmarge gegenüber dem 
Vorjahr von 4,4% auf 15,3%. Das operative Kernergebnis 2009 erreichte USD 719 Millionen 
und beinhaltete massgebliche Beiträge aus dem Verkauf von Influenza-A/H1N1-
Pandemieimpfstoffen, die durch bedeutende Investitionen in Entwicklung und Produktion im 
früheren Verlauf des Jahres ermöglicht worden waren. In Relation zum Nettoumsatz erhöhte 
sich der Forschungs- und Entwicklungsaufwand 2009 gegenüber dem Vorjahr weiter. Die 
Ursachen dafür waren die klinischen Studien zu den Pandemieimpfstoffen und die 
Investitionen in Meningitisimpfstoffe im Spätstadium der Entwicklung. Die 
Vorjahresergebnisse beinhalteten den Umsatz aus bedeutenden Lieferungen von Influenza-A/
H5N1-Pandemieimpfstoffen. 

Sandoz 

Beeinträchtigt durch einen ungünstigen Währungseffekt von elf Prozentpunkten, ging das 
operative Ergebnis um 1% auf USD 1,1 Milliarden zurück. Die operative Gewinnmarge blieb 
mit 14,3% des Nettoumsatzes unverändert. Das operative Kernergebnis ging um 2% auf USD 
1,4 Milliarden zurück. Bessere Geschäftsbedingungen in wichtigen Märkten und 
Produktivitätssteigerungen, vor allem bei Marketing und Verkauf sowie Forschung und 
Entwicklung, sorgten für eine Senkung der Gesamtkosten und unterstützten Investitionen in 
Schwellenländer und neue Produkte. Die zugrunde liegenden Verbesserungen wurden jedoch 
durch einen erheblichen Preisverfall und ungünstige Währungseffekte mehr als kompensiert, 
so dass die operative Kerngewinnmarge um 0,2 Prozentpunkte auf 18,6% des Nettoumsatzes 
zurückging.

Consumer Health 

Das operative Ergebnis, das einen ungünstigen Währungseffekt von zehn Prozentpunkten 
beinhaltete, ging um 3% auf USD 1,0 Milliarden zurück. Die operative Gewinnmarge sank 
2009 um 0,5 Prozentpunkte auf 17,5% des Nettoumsatzes. Das operative Kernergebnis 
profitierte von der starken zugrunde liegenden Geschäftsexpansion und von 
Produktivitätsgewinnen. Aufgrund ungünstiger Währungseffekte und erheblicher 
Investitionen in die Einführung des OTC-Produkts Prevacid24HR in den USA ging es jedoch 
um 1% auf USD 1,1 Milliarden zurück. Infolgedessen verringerte sich die operative 
Kerngewinnmarge 2009 geringfügig gegenüber dem Vorjahr von 19,4% auf 19,2% des 
Nettoumsatzes. 

Nettoergebnis Corporate

Der Nettoaufwand von Corporate sowie diesbezügliche Kernkennzahlen erhöhten sich vor 
allem wegen höherer Aufwendungen für die Altersvorsorge.

Pharmaceuticals: USD 7,8 Milliarden (+21%, +13% in lokalen Währungen) 

Dank der schnellen Akzeptanz neuer Produkte und der anhaltenden Expansion in allen 
bedeutenden Märkten konnte die Division ihr dynamisches Wachstum im vierten Quartal 2009 
fortsetzen. Die jüngst eingeführten Produkte erzielten im vierten Quartal 2009 einen 
Nettoumsatz von USD 1,4 Milliarden. Damit steigerten sie ihren Anteil am Nettoumsatz der 
Division gegenüber dem Vorjahresquartal von 12% auf 18%. Diese Produkte sind zudem für 
acht Prozentpunkte des Nettoumsatzwachstums von 13% in lokalen Währungen im vierten 
Quartal verantwortlich. Zu den Neueinführungen im vierten Quartal 2009 zählte auch die 
Markteinführung von Onbrez Breezhaler (COPD) in Deutschland, nachdem das Produkt im 
November in Europa zugelassen worden war. 

Neben wichtigen Beiträgen der jüngst eingeführten Produkte profitierte der 
Onkologiebereich (USD 2,5 Milliarden, +14% in lokalen Währungen) von dem 2009 
zugelassenen neuen Krebsmedikament Afinitor (USD 32 Millionen) sowie von neuen klinischen 
Daten zu Tasigna (USD 68 Millionen, +101% in lokalen Währungen). Dem Herz-Kreislauf- und 
Stoffwechselbereich (USD 2,4 Milliarden, +10% in lokalen Währungen) kam das rasante 
Wachstum des Diabetesmedikaments Galvus zugute (USD 66 Millionen, +211% in lokalen 
Währungen). Gleichzeitig baute Novartis ihren Anteil am Weltmarkt für Markenmedikamente 
zur Bluthochdruckbehandlung weiter aus. Dazu trugen neben der Einführung neuer 
Kombinationspräparate von Rasilez/Tekturna und Exforge auch Zuwächse von Diovan in allen 
wichtigen Märkten bei. Das Augenheilmittel Lucentis (USD 374 Millionen, +44% in lokalen 
Währungen) verzeichnete ebenfalls weiterhin kräftige Umsatzsteigerungen.

Das Geschäft in Europa (USD 2,9 Milliarden, +14% in lokalen Währungen) stärkte seine 
Position als umsatzstärkste Region. Auch in den USA (USD 2,5 Milliarden, +12% in lokalen 
Währungen) wurden Zuwächse erzielt. Das Geschäft in Japan (USD 889 Millionen, +9% in 
lokalen Währungen) profitierte weiterhin von den Neueinführungen im Jahr 2009. In den 
sechs führenden Schwellenländern (USD 712 Millionen, +22% in lokalen Währungen) wurden 
rasante Zuwächse verzeichnet. Insbesondere die Umsatzsteigerungen in China, Russland und 
Indien machten die jüngsten staatlichen Kostensenkungsmassnahmen in der Türkei mehr als 
wett. 

Vaccines and Diagnostics: USD 1,4 Milliarden (+182%, +166% in lokalen Währungen)

Im vierten Quartal 2009 wurde mit den Lieferungen der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe 
und Adjuvanzien ein Nettoumsatz von USD 1,0 Milliarden erzielt. Der Umsatz der Impfstoffe 
gegen saisonale Grippe war durch einen Preisrückgang beeinträchtigt. Die 
Umsatzentwicklung der Kinderimpfstoffe trug dazu bei, die Einbussen bei den Impfstoffen 
gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis wettzumachen.

Sandoz: USD 2,1 Milliarden (+19%, +10% in lokalen Währungen)

Das solide Wachstum im vierten Quartal in wichtigen Märkten war im Einklang mit der 
kontinuierlichen Entwicklung des gesamten Jahres 2009. Der Abschluss der Übernahme von 
EBEWE Pharma im September steuerte im vierten Quartal 2009 fünf Prozentpunkte zum 
Umsatzwachstum bei. Das Geschäft mit Retail-Generika und Biosimilars in den USA (+24%) 
steigerte seinen Quartalsumsatz bereits zum dritten Mal in Folge. Zudem wurden im vierten 
Quartal 2009 mehr neue Produkte eingeführt als im Vorjahreszeitraum. Obwohl sich die 
Marktbedingungen zunehmend verschlechtern, konnten Retail-Generika und Biosimilars (+1% 
in lokalen Währungen) ihre Führungsposition in Deutschland weiter ausbauen. In den 
führenden Schwellenländern wurde die Expansion fortgesetzt, insbesondere in der Region 
Asien/Pazifik (+10% in lokalen Währungen).

Consumer Health: USD 1,6 Milliarden (+20%, +13% in lokalen Währungen)

Alle Geschäftseinheiten erzielten sehr starke Zuwächse, allen voran die Geschäftseinheit 
OTC. Dank der erfolgreichen Markteinführung von Prevacid24HR im November in den USA und 
der starken Nachfrage nach Husten- und Erkältungsmedikamenten erzielte die 
Geschäftseinheit in Lokalwährungen eine zweistellige Wachstumsrate. CIBA Vision 
profitierte von der anhaltenden Dynamik der neuen Kontaktlinsenprodukte. Das Wachstum der 
Geschäftseinheit Animal Health beruht auf der Eroberung neuer Marktanteile in den USA.

Pharmaceuticals 

Das operative Ergebnis verbesserte sich um 22% auf USD 1,9 Milliarden. Die operative 
Gewinnmarge erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 24,5% des Nettoumsatzes. Das operative 
Kernergebnis, das einem positiven Währungseffekt von vier Prozentpunkten beinhaltet, 
stieg um 23% und damit deutlich stärker als der Umsatz.

Neben Produktivitätsgewinnen sorgte die kräftige Geschäftsexpansion mit einer 
Nettoumsatzsteigerung von 13% in Lokalwährungen für einen zweistelligen Anstieg des 
operativen Kernergebnisses - trotz massgeblicher Investitionen in die Einführung von 
Produkten, in wichtige Entwicklungsprojekte und in die geografische Expansion. Die 
Aufwendungen für Marketing und Verkauf machten 30,3% des Nettoumsatzes aus und gingen 
damit gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte zurück. Auch die Forschungs- und 
Entwicklungsinvestitionen profitierten von Initiativen zur Steigerung der Produktivität, 
blieben wegen Investitionen in die Onkologie, Biologika und Molekulardiagnostik aber 
weitgehend stabil bei 21,0% des Nettoumsatzes. Infolgedessen erhöhte sich die operative 
Kerngewinnmarge um 0,5 Prozentpunkte auf 28,5% des Nettoumsatzes. Aufgrund höherer 
Lizenzgebühren für Lucentis und wegen des kurzfristigen Einflusses eines Projekts zur 
Beschleunigung des Lagerabbaus im vierten Quartal stiegen die Herstellungskosten der 
verkauften Produkte um 2,7 Prozentpunkte auf 18,1% des Nettoumsatzes. Die vom operativen 
Kernergebnis ausgenommenen Positionen beliefen sich im Berichtszeitraum 2009 auf 
insgesamt USD 309 Millionen. Dazu zählte eine Erhöhung der Rückstellungen für Rechtsfälle 
um USD 318 Millionen im Zusammenhang mit den noch anhängigen Vergleichen zur Beilegung 
von Untersuchungen der US-Bundesbehörden in Bezug auf die frühere Vermarktungspraxis von 
Trileptal. Dazu gehörte ausserdem ein einmaliger Ertrag von USD 100 Millionen aus der 
teilweisen Aufhebung der im Jahr 2007 vorgenommenen Wertminderung von Famvir, dank der 
anhaltend starken Umsatzentwicklung des Medikaments ausserhalb der USA. Das Kernergebnis 
des Vorjahres war um Sonderpositionen von insgesamt USD 241 Millionen bereinigt.

Vaccines and Diagnostics

Das operative Ergebnis stieg gegenüber der Vorjahresperiode von USD 26 Millionen auf USD 
583 Millionen. Das operative Kernergebnis erreichte im vierten Quartal 2009 USD 653 
Millionen und beinhaltete ausserordentliche Beiträge aus dem Verkauf von Influenza-A/H1N1-
Pandemieimpfstoffen, die durch bedeutende Investitionen in Entwicklung und Produktion im 
früheren Verlauf des Jahres ermöglicht worden waren. 

Sandoz 

Beeinträchtigt durch ungünstige Währungseffekte von sieben Prozentpunkten, wuchs das 
operative Ergebnis um 11% auf USD 221 Millionen. Das operative Kernergebnis verbesserte 
sich dank starker Skaleneffekte und kräftiger Zuwächse in den USA um 20% auf USD 356 
Millionen. Die operative Kerngewinnmarge verbesserte sich dadurch um 0,2 Prozentpunkte 
auf 16,6% des Nettoumsatzes. Von den Kernergebnissen ausgenommen waren höhere 
akquisitionsbedingte Aufwendungen und Sonderpositionen von insgesamt USD 135 Millionen im 
Jahr 2009 (einschliesslich der Kosten für die Übernahme von EBEWE und Restrukturierungen 
in Deutschland). Im Vorjahr hatten die Sonderpositionen USD 96 Millionen betragen. 

Consumer Health

Das operative Ergebnis stieg im vierten Quartal 2009 um 9% auf USD 207 Millionen und 
beinhaltete einen positiven Währungseffekt von neun Prozentpunkten. Die operative 
Gewinnmarge ging jedoch um 1,3 Prozentpunkte auf 12,8% des Nettoumsatzes zurück. Das 
operative Kernergebnis - unter Ausschluss höherer Wertminderungen und anderer 
Sonderpositionen von USD 22 Millionen im Berichtszeitraum 2009 gegenüber 2008 - wuchs um 
19% auf USD 248 Millionen. Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen trugen dazu 
bei, Ressourcen freizusetzen, die für höhere Marketing- und Verkaufsinvestitionen 
zugunsten der Einführung von Prevacid24HR in den USA und zugunsten von Forschungs- und 
Entwicklungsprojekten eingesetzt wurden. Die operative Kerngewinnmarge ging dadurch 
lediglich um 0,2 Prozentpunkte auf 15,3% des Nettoumsatzes zurück.

Nettoergebnis Corporate

Der Nettoaufwand von Corporate fiel im vierten Quartal 2009 etwas geringer aus als im 
Vorjahreszeitraum. Positive Währungseffekte und ein Gewinn aus dem Verkauf von 
Finanzanlagen machten höhere Aufwendungen für die Altersvorsorge mehr als wett.

Ertrag aus assoziierten Gesellschaften

Der Ertrag aus assoziierten Gesellschaften stieg im vierten Quartal 2009 um 10% auf USD 
107 Milliarden. Im Gesamtjahr war dagegen ein Rückgang um 34% auf USD 293 Millionen zu 
verzeichnen. Dies war vor allem auf einen ausserordentlichen Aufwand von USD 189 
Millionen im dritten Quartal 2009 zurückzuführen. Dieser Aufwand steht im Zusammenhang 
mit der Restrukturierung von Genentech durch Roche sowie mit der Einstellung eines 
Entwicklungsprojekts durch Alcon. Die Kernergebnisse im vierten Quartal verringerten sich 
um 5% auf USD 252 Millionen, was Verlusten von Idenix zuzuschreiben war. Seit die 
Beteiligung des Konzerns an Idenix gegen Ende 2009 unter 50% fiel, wird dieses 
Unternehmen als assoziierte Gesellschaft bilanziert. Der Kernertrag aus assoziierten 
Gesellschaften erhöhte sich im Gesamtjahr um 25% auf USD 1,1 Milliarden. Dies ist den 
gesteigerten zugrunde liegenden Beiträgen von Roche sowie der ganzjährigen Erfassung der 
Mitte 2008 erworbenen 25%igen Beteiligung an Alcon zu verdanken. 

Finanzertrag und Zinsaufwand

Der Finanzertrag stieg im vierten Quartal 2009 um 79% auf USD 104 Millionen. 
Zurückzuführen war dies vor allem auf realisierte Gewinne und geringere Wertminderungen 
auf Wertschriften sowie auf eine durchschnittliche Liquidität von USD 15,7 Milliarden 
gegenüber USD 7,2 Milliarden im Vorjahresquartal. Die im ersten Halbjahr erfolgte 
Emission von USD- und EUR-Anleihen führte dazu, dass sich der Zinsaufwand im vierten 
Quartal 2009 auf USD 156 Millionen mehr als verdoppelte. Aufgrund derselben Faktoren ging 
der Finanzertrag im Gesamtjahr um 48% auf USD 198 Millionen zurück, während der 
Zinsaufwand um 90% auf USD 551 Millionen anstieg.

Steuern

Im vierten Quartal 2009 betrug der Steuersatz (Prozentsatz der Steuern auf dem 
Vorsteuergewinn) 13,7%, während er im Vorjahresquartal bei 14,3% gelegen hatte. Bezogen 
auf das Gesamtjahr erhöhte sich der Steuersatz von 14,1% auf 14,8%. Der Steuersatz der 
Kernergebnisse sank im vierten Quartal auf 15,0% gegenüber dem Steuersatz des 
Vorjahresquartals von 15,9% und bezogen auf das Gesamtjahr 2009 auf 15,4% gegenüber dem 
des Vorjahres von 15,6%.

Reingewinn 

Der Reingewinn wuchs im vierten Quartal 2009 um 54% auf USD 2,3 Milliarden. Im Gesamtjahr 
stieg er um 4% auf USD 8,5 Milliarden. Der Kernreingewinn erhöhte sich im vierten Quartal 
2009 um 47% auf USD 2,9 Milliarden. Im Gesamtjahr stieg der Kernreingewinn um 8% auf USD 
10,3 Milliarden. 

Gewinn pro Aktie

Der unverwässerte Gewinn pro Aktie stieg gegenüber dem Vorjahresquartal von USD 0,66 um 
53% auf USD 1,01 im vierten Quartal. Im Gesamtjahr erhöhte sich der unverwässerte Gewinn 
pro Aktie gegenüber dem Vorjahr von USD 3,59 um 3% auf USD 3,70. Wegen eines höheren 
Reingewinns aus Minderheitsanteilen wuchs er 2009 etwas langsamer als der Reingewinn. Der 
unverwässerte Kerngewinn pro Aktie stieg im vierten Quartal 2009 entsprechend dem 
Kernreingewinn und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von USD 0,86 um 47% auf 
USD 1,26. Im Gesamtjahr wuchs der unverwässerte Kerngewinn pro Aktie im Vergleich zum 
Vorjahr von USD 4,18 um 8% auf USD 4,50. 

Bilanz

Die Übernahme des Spezial-Geschäfts generischer Arzneimittel von EBEWE Pharma sowie der 
in Wertschriften investierte Erlös von USD 7,1 Milliarden aus der Emission von Anleihen 
führten zu einer Erhöhung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von USD 78,3 Milliarden 
auf USD 95,6 Milliarden im Jahr 2009.

Das Eigenkapital des Konzerns per 31. Dezember 2009 erhöhte sich gegenüber dem 
Jahresanfang von USD 50,4 Milliarden auf USD 57,5 Milliarden. Diese Zunahme ergab sich 
vor allem aus einem Reingewinn 2009 von USD 8,5 Milliarden, versicherungsmathematischen 
Gewinnen von USD 0,9 Milliarden und Währungsumrechnungsgewinne von USD 0,8 Milliarden. 
Weitere Eigenkapitalbewegungen - vor allem durch aktienbasierte Vergütungen von USD 0,6 
Milliarden - führten netto zu einer Erhöhung von USD 0,8 Milliarden. Diese Beiträge 
konnten die im ersten Quartal 2009 erfolgte Dividendenausschüttung von USD 3,9 Milliarden 
mehr als wettmachen.

Aufgrund der Emission einer Anleihe im Wert von USD 5 Milliarden (in zwei Tranchen) in 
den USA im ersten Quartal und der Platzierung einer Anleihe von EUR 1,5 Milliarden (USD 
2,1 Milliarden) im zweiten Quartal stieg der Verschuldungsgrad (Debt/Equity Ratio) des 
Konzerns per Ende 2009 gegenüber dem Jahresende 2008 von 0,15:1 auf 0,24:1. Die Finanz­
verbindlichkeiten des Konzerns von USD 14,0 Milliarden Ende 2009 bestanden aus 
kurzfristigen Verbindlichkeiten von USD 5,3 Milliarden und langfristigen 
Verbindlichkeiten von USD 8,7 Milliarden.

Vor allem aufgrund des höheren Geldflusses aus operativer Tätigkeit und der Erlöse aus 
Anleihenemissionen stieg die Gesamtliquidität per 31. Dezember 2009 auf USD 17,4 
Milliarden und betrug damit mehr als das Doppelte des Vorjahresniveaus von USD 6,1 
Milliarden. Novartis kehrte Ende 2009 zu einer Nettoliquiditätsposition zurück. Gegenüber 
einer Nettoverschuldung (Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel) von USD 1,2 
Milliarden Ende 2008 wies der Konzern Ende 2009 eine Nettoliquidität von USD 3,5 
Milliarden aus.

Die Kreditagenturen liessen ihre Ratings für Novartis 2009 unverändert. Moody's bewertet 
die lang- bzw. kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens mit Aa2 bzw. P-1, 
Standard & Poor's beurteilt die langfristigen Verbindlichkeiten von Novartis mit AA- und 
die kurzfristigen Verbindlichkeiten mit A-1+, während Fitch die lang- bzw. kurzfristigen 
Verbindlichkeiten mit AA bzw. F1+ beurteilt.

Geldfluss

Der Geldfluss aus operativer Tätigkeit stieg 2009 um 25% auf USD 12,2 Milliarden. Dieser 
Anstieg beruht auf der höheren Rentabilität und den Initiativen zur Senkung des 
benötigten Nettoumlaufvermögens, das gegenüber dem Vorjahresniveau um USD 1,3 Milliarden 
zurückging.

Der Geldabfluss aus Investitionstätigkeit erhöhte sich 2009 gegenüber dem Vorjahr von USD 
10,4 Milliarden auf USD 14,2 Milliarden. Die geringeren Investitionen in Sachanlagen von 
USD 1,9 Milliarden (die 2009 gegenüber dem Vorjahr von 5,1% auf 4,3% des Nettoumsatzes 
zurückgingen) wurden durch Investitionen in Wertschriften und höhere Investitionen von 
USD 12,3 Milliarden in immaterielle und andere langfristige Vermögenswerte sowie 
Finanzanlagen (einschliesslich der Übernahme des Generikageschäfts von EBEWE Pharma) mehr 
als wettgemacht. 

Der Geldzufluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich 2009 auf netto USD 2,8 Milliarden, 
da der Erlös von USD 7,1 Milliarden aus den Anleihenemissionen durch die 
Dividendenausschüttung für 2008 von USD 3,9 Milliarden und durch andere Positionen von 
insgesamt USD 0,4 Milliarden teilweise kompensiert wurde.

Dank der konsequenten Ausrichtung auf die Geschäftsperformance sowie die Kontrolle des 
Anlage- und Umlaufvermögens im Jahr 2009 stieg der Free Cashflow vor Ausschüttung der 
Dividende um 24% auf USD 9,4 Milliarden.

DIVISION PHARMACEUTICALS - PRODUKTÜBERSICHT 

Hinweis: Die Prozentangaben beziehen sich auf das Nettoumsatzwachstum 2009 in lokalen 
Währungen. 

Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen

Diovan (USD 6,0 Milliarden, +6% in lokalen Währungen) erzielte weltweit solide Zuwächse. 
Die Umsatzentwicklung profitierte weiterhin von der Tatsache, dass Diovan der einzige 
Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) ist, der für die Behandlung von Bluthochdruckpatienten, 
von Hochrisikopatienten nach Herzinfarkten sowie von Patienten mit Herzinsuffizienz 
zugelassen ist. 20% des Jahresumsatzes wurden in Japan erwirtschaftet. Auch in Europa 
wurden Zuwächse verzeichnet. Dort verzögerte sich der erwartete Markteintritt generischer 
Versionen von Losartan, einem anderen Medikament aus der ARB-Kategorie, bis in die erste 
Jahreshälfte 2010. In den USA (+4%) konnte Diovan seine Führungsposition in der ARB-
Kategorie ausbauen - obwohl der Markt für blutdrucksenkende Markenmedikamente wegen des 
verstärkten Einsatzes generischer Versionen von Konkurrenzprodukten aus anderen 
Kategorien von Blutdrucksenkern insgesamt schrumpft.

Exforge (USD 671 Millionen, +72% in lokalen Währungen), ein Kombinationspräparat des 
Angiotensin-Rezeptorblockers Diovan (Valsartan) und des Kalziumkanalblockers Amlodipin, 
wuchs stärker als der Markt. Seit seiner Markteinführung 2007 setzt das Medikament neue 
Standards für Kombinationspräparate gegen Bluthochdruck. Exforge HCT, das zusätzlich zur 
genannten Kombination noch ein Diuretikum enthält, wurde nach seiner Zulassung im April 
2009 in den USA als Blutdrucksenker mit drei Wirkstoffen in einer einzigen Tablette 
eingeführt. In Japan wurde Exforge im Januar 2010 zugelassen.

Rasilez/Tekturna (USD 290 Millionen, +104% in lokalen Währungen) ist der erste Vertreter 
einer neuen Kategorie von Medikamenten gegen Bluthochdruck, die als direkte Reninhemmer 
bezeichnet werden. Das Medikament verzeichnet seit seiner Einführung 2007 stetige 
Umatzsteigerungen. Die wichtigsten Wachstumsfaktoren waren klinische Daten, die eine 
verlängerte Blutdrucksenkung über mehr als 24 Stunden belegen, sowie die Überlegenheit 
von Rasilez/Tekturna in klinischen Studien gegenüber dem führenden ACE-Hemmer Ramipril. 
Valturna, ein Kombinationspräparat mit Diovan (Valsartan), wurde Ende 2009 in den USA 
eingeführt. Das Medikament erweitert die Gruppe von Kombinationspräparaten mit Aliskiren, 
dem Wirkstoff von Rasilez/Tekturna. In den USA und Europa wurde 2009 die Zulassung eines 
Kombinationspräparats von Aliskiren und Amlodipin beantragt. Der Zulassungsantrag für 
eine Dreifachkombination mit Amlodipin und einem Diuretikum soll 2010 eingereicht werden.

Galvus/Eucreas (USD 181 Millionen, +327% in lokalen Währungen), zwei Medikamente zur 
oralen Behandlung von Typ-2-Diabetes, erzielten seit ihrer Ersteinführung 2007 in vielen 
Ländern Europas, Lateinamerikas und der Region Asien/Pazifik rasante Umsatzsteigerungen. 
Dabei generierte Eucreas, eine Kombination mit Metformin in einer Einzeltablette, den 
Grossteil des Umsatzes der Produktgruppe. In einigen Ländern übertrafen Galvus und 
Eucreas ein Konkurrenzprodukt aus dem Segment der DPP-4-Hemmer. Im Januar 2010 wurde 
Galvus unter dem Markennamen Equa in Japan eingeführt.

Onkologie 

Glivec/Gleevec (USD 3,9 Milliarden, +12% in lokalen Währungen), eine zielgerichtete 
Therapie gegen bestimmte Formen chronisch-myeloischer Leukämie (CML) und 
gastrointestinale Stromatumoren (GIST), erzielte anhaltende zweistellige Wachstumsraten. 
Das Medikament profitiert von seiner Führungsposition in der Behandlung dieser 
Krebserkrankungen, die durch neue klinische Daten und Zulassungsgenehmigungen untermauert 
wird. Die jüngste Zulassung im Jahr 2009 betraf den adjuvanten (postoperativen) Einsatz 
bei GIST-Patienten. Für diese Indikation ist Glivec/Gleevec heute in mehr als 55 Ländern 
Nordamerikas, Europas und der Region Asien/Pazifik zugelassen.

Tasigna (USD 212 Millionen, +145% in lokalen Währungen) ist eine Sekundärtherapie für 
Patienten, die an einer bestimmten Form von chronisch-myeloischer Leukämie (CML) leiden 
und gegen bisherige Therapien - wie etwa Glivec/Gleevec - resistent sind oder diese nicht 
vertragen. Das Medikament hat sich seit seiner Zulassung in mehr als 80 Ländern schnell 
durchgesetzt. Im Dezember 2009 wurde für Tasigna in den USA und Europa die Zulassung als 
Primärtherapie für CML-Patienten beantragt. Der Zulassungsantrag stützt sich auf neue 
Daten aus der globalen klinischen Studie ENESTnd, der grössten je durchgeführten direkten 
Vergleichsstudie zwischen Glivec und einer anderen zielgerichteten Therapie. Dabei 
sprachen neu diagnostizierte CML-Patienten schneller und stärker auf Tasigna an als auf 
Glivec. Weitere Studien untersuchen den Einsatz von Tasigna bei CML-Patienten, die nicht 
optimal auf Glivec ansprechen. Ausserdem laufen Phase-III-Studien mit GIST-Patienten.

Zometa (USD 1,5 Milliarden, +9% in lokalen Währungen), ein intravenös zu verabreichendes 
Bisphosphonat zur Behandlung von Patienten mit Knochenmetastasen, verzeichnete weitere 
Zuwächse. Die Verkäufe profitierten von einer verbesserten Therapietreue und vom Einsatz 
bei den bestehenden Indikationen. Gestützt auf bereits veröffentlichte Daten zur 
adjuvanten Behandlung prämenopausaler Brustkrebspatientinnen mit Zometa, wurden Ende 2009 
in den USA und in Europa entsprechende Zulassungsanträge eingereicht. Mögliche Vorteile 
in der Behandlung anderer Tumortypen werden gegenwärtig im Rahmen weiterer Studien 
untersucht.

Femara (USD 1,3 Milliarden, +16% in lokalen Währungen), ein Medikament zur oralen 
Behandlung von postmenopausalen Frauen mit hormonsensitivem Brustkrebs, verzeichnete 2009 
aufgrund der Zuwächse in der adjuvanten (postoperativen) Erstbehandlung ein kräftiges 
Umsatzwachstum. Im August 2009 veröffentlichte "The New England Journal of Medicine" 
Ergebnisse aus der wegweisenden Studie BIG 1-98. Damit wurde die fünfjährige Behandlung 
mit Femara direkt im Anschluss an eine Operation bei postmenopausalen Frauen mit 
hormonrezeptorpositivem Brustkrebs im Frühstadium als optimaler Behandlungsansatz 
bestätigt. Die entsprechenden Daten wurden den US- und EU-Behörden zur Aufnahme in die 
Produktinformationen eingereicht.

Sandostatin (USD 1,2 Milliarden, +7% in lokalen Währungen) zur Behandlung von Patienten 
mit Akromegalie sowie neuroendokrinen Tumoren des Magen-Darm-Trakts und der 
Bauchspeicheldrüse profitierte vom zunehmenden Einsatz von Sandostatin LAR. Diese einmal 
monatlich zu verabreichende Version generiert beinahe 90% des Nettoumsatzes. Jüngste 
klinische Daten belegten bei Patienten mit metastasierenden neuroendokrinen Tumoren des 
Mitteldarms unter Sandostatin LAR eine signifikante Verzögerung der Tumorprogression. 
Diese Daten dienten dem US-amerikanischen National Comprehensive Cancer Network (NCCN) 
als Grundlage für die jüngste Aktualisierung der Leitlinien für die Behandlung 
neuroendokriner Tumoren.

Exjade (USD 652 Millionen, +27% in lokalen Währungen) ist derzeit in mehr als 90 Ländern 
zugelassen und das einzige Medikament gegen transfusionsbedingte Eisenüberladung, das 
einmal täglich oral eingenommen wird. Es wurde 2009 in den USA, Europa, der Schweiz und 
anderen Ländern für einen erweiterten Dosierungsbereich von 40 mg/kg zugelassen. Die neue 
Dosierung stellt für Patienten, die eine intensivere Eisenchelation benötigen, eine neue 
Behandlungsmöglichkeit dar. Mitte 2009 legte Novartis den Gesundheitsbehörden weltweit 
neue Informationen über die Sicherheit von Exjade vor. In Europa wurde die neue 
Produktkennzeichnung im November zugelassen. Sie bietet eine neue Anleitung für die 
Auswahl von Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS) und anderen malignen 
Erkrankungen, für die eine Behandlung mit Exjade geeignet ist. Diese Daten werden auch 
von den Zulassungsbehörden der USA und Japans geprüft.

Afinitor (USD 70 Millionen), ein oral zu verabreichender Hemmer des mTOR-Signalwegs, 
wurde 2009 in den USA, in Europa und der Schweiz zur Behandlung von Patienten mit 
fortgeschrittenen Nierenzellkarzinomen (RCC, Nierenkrebs) nach VEGF-gerichteter Therapie 
zugelassen und eingeführt. Afinitor wird im Hinblick auf die Behandlung vieler 
verschiedener Krebsarten untersucht: Phase-III-Studien zur Behandlung von Patienten mit 
neuroendokrinen Tumoren (NET), Brustkrebs, Lymphomen, tuberöser Sklerose (TSC) oder 
Magenkrebs sind im Gange. Basierend auf den Ergebnissen klinischer Studien zur NET- und 
TSC-Behandlung sind 2010 zwei Zulassungsanträge für das Medikament geplant. Eine 
Spätphasestudie zur Behandlung von Leberzellkarzinomen (HCC) soll Anfang 2010 anlaufen. 
Afinitor enthält denselben Wirkstoff (Everolimus) wie Certican, das in der 
Transplantationsmedizin eingesetzt wird.

Andere Produkte der Division Pharmaceuticals

Lucentis (USD 1,2 Milliarden, +47% in lokalen Währungen) ist ein biotechnologisch 
hergestelltes Augenheilmittel, das in mehr als 80 Ländern zugelassen ist. Dank einer 
hervorragenden Performance in Frankreich, Grossbritannien, Australien und Japan 
verzeichnete das Medikament ein anhaltendes Wachstum. Lucentis ist die einzige Therapie, 
die das Sehvermögen von Patienten mit "feuchter" altersbedingter Makuladegeneration (AMD) 
nachweislich aufrechterhält und verbessert. AMD ist eine der Hauptursachen für das 
Erblinden von Menschen über 50 Jahren. Im Dezember wurde für Lucentis die europäische 
Zulassung zur Behandlung von Sehbehinderungen infolge des diabetischen Makulaödems 
beantragt. Diese Augenkrankheit tritt im Zusammenhang mit langjährigem Diabetes auf und 
kann zum Erblinden führen. Im Rahmen von klinischen Studien der Spätphase wird Lucentis 
in der Behandlung weiterer Augenkrankheiten untersucht. Genentech hält die US-Rechte an 
Lucentis.

Exelon/Exelon Pflaster (USD 954 Millionen, +22% in lokalen Währungen), ein Medikament zur 
Behandlung von leichten bis mittelschweren Formen der Alzheimerkrankheit und von Demenz 
im Zusammenhang mit der Parkinsonkrankheit, erwirtschaftete 2009 mehr als die Hälfte des 
Nettoumsatzes mit dem Exelon Pflaster. Dieses neuartige transdermale Pflaster wurde Ende 
2007 eingeführt und ist heute in mehr als 60 Ländern weltweit erhältlich.

Aclasta/Reclast (USD 472 Millionen, +88% in lokalen Währungen), eine einmal jährlich zu 
verabreichende Infusionstherapie gegen Osteoporose, expandiert weiterhin. Die 
Umsatzentwicklung profitiert vom verbesserten Zugang der Patienten zu Infusionszentren 
und von einem umfangreichen Einsatzspektrum bei betroffenen Patienten mit verschiedenen 
Formen dieser behindernden Knochenerkrankung. Das Medikament ist für bis zu sechs 
Indikationen zugelassen - unter anderem zur Behandlung von Osteoporose bei Männern und 
postmenopausalen Frauen.

Xolair (USD 338 Millionen, +65% in lokalen Währungen, nur Umsätze von Novartis) ist ein 
biotechnologisch hergestelltes Medikament, das in den USA zur Behandlung von 
mittelschwerem bis schwerem persistierendem allergischem Asthma und in Europa zur 
Behandlung von schwerem persistierendem allergischem Asthma eingesetzt wird. Dank seiner 
globalen Präsenz und der Tatsache, dass Xolair in mehr als 80 Ländern zugelassen ist und 
Anfang 2009 in Japan zugelassen wurde, verzeichnete das Medikament weiterhin solide 
Zuwächse. In Europa ist Xolair seit August 2009 auch zur Behandlung von Kindern ab sechs 
Jahren zugelassen. In den USA wird Xolair von Novartis und Genentech gemeinsam 
vermarktet, wobei Novartis am operativen Gewinn beteiligt ist. Im Jahr 2009 verzeichnete 
Genentech mit Xolair in den USA einen Umsatz von USD 571 Millionen.

Certican (USD 118 Millionen, +31% in lokalen Währungen), das in der 
Transplantationsmedizin eingesetzt wird, erzielte dank seiner Verfügbarkeit in mehr als 
70 Ländern solide Umsatzsteigerungen. In den USA gab die FDA im Dezember 2009 ein 
vollständiges Antwortschreiben ("Complete Response Letter") zu diesem Medikament unter 
dem Markennamen Zortress für die Prävention von Abstossungsreaktionen nach 
Nierentransplantationen bei Erwachsenen heraus. Die Gespräche mit der FDA konzentrieren 
sich auf die Produktkennzeichnung und eine Strategie zur Risikobewertung und -minderung 
(Evaluation Mitigation Strategy, REMS) sowie auf aktuelle Daten zur Sicherheit des 
Medikaments. Weitere klinische Studien wurden jedoch nicht angefordert. Certican enthält 
ebenso wie Afinitor den Wirkstoff Everolimus und weist eine gute immunsuppressive 
Wirksamkeit sowie ein kontrollierbares Nebenwirkungsprofil auf. 

Extavia (USD 49 Millionen) zur Behandlung von Patienten mit schubförmig verlaufender 
multipler Sklerose (MS) wurde 2009 in den USA und mehr als 20 anderen Ländern weltweit 
eingeführt. Mit Extavia verfügt Novartis über eine eigene Markenversion von Betaferon®/
Betaseron® und betrat damit erstmals das Gebiet der MS-Behandlung.

Ilaris ist ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der die inflammatorische 
Wirkung des Proteins Interleukin-1 beta (IL-1 beta) hemmt. Das Medikament zur Behandlung 
Cryopyrin-assoziierter periodischer Syndrome (CAPS) wurde nach seiner Erstzulassung im 
Jahr 2009 in den USA, in Europa und einigen anderen Märkten eingeführt. Bei CAPS handelt 
es sich um eine Gruppe seltener autoinflammatorischer Erkrankungen, die lebenslang 
andauern. Gegenwärtig laufen Studien mit Ilaris in anderen Therapiegebieten, bei denen 
IL-1 beta vermutlich eine wichtige Rolle spielt. Dazu zählen therapierefraktäre Gicht, 
chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Typ-2-Diabetes und systemische juvenile 
idiopathische Arthritis (SJIA).

AKTUELLER STAND DER FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG 

Novartis verfügt über eine der konkurrenzfähigsten Entwicklungspipelines der 
pharmazeutischen Branche mit 145 Projekten in der klinischen Entwicklung. 60 dieser 
Projekte betreffen neue Wirkstoffe. 

Pharmaceuticals 

AIN457 ist ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der die Wirkung von 
Interleukin-17 alpha hemmt. Interleukin-17 alpha ist ein Entzündungsauslöser, der bei 
schweren Erkrankungen wie Uveitis, Psoriasis und rheumatoider Arthritis eine 
entscheidende Rolle spielt. Im November 2009 liefen Phase-III-Studien zur Behandlung 
einer Form von Uveitis, einer Entzündung des Auges, an. Entsprechende Zulassungsanträge 
sollen nach Möglichkeit 2010 eingereicht werden. 

Für Gilenia (FTY720, Fingolimod), einen einmal täglich oral einzunehmenden Wirkstoff, der 
zur Behandlung bestimmter Formen von multipler Sklerose (MS) entwickelt wird, wurden im 
Dezember 2009 Zulassungsanträge bei den Behörden der USA und Europas eingereicht. Das 
Programm klinischer Studien liefert Erfahrungen über die Sicherheit des Medikaments bei 
mehr als 2300 MS-Patienten. Einige dieser Patienten befinden sich bereits in ihrem 
sechsten Behandlungsjahr. 

QAB149 (Indacaterol), ein lang wirkender Bronchodilatator für erwachsene Patienten mit 
chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zur einmal täglichen Anwendung, wurde im 
November unter dem Namen Onbrez Breezhaler in Europa zugelassen und im Dezember in 
Deutschland eingeführt. Im Hinblick auf die Linderung der Atemnot sowie die Verbesserung 
der Lungenfunktion und Lebensqualität erwies sich das Produkt gegenüber bisherigen 
Therapien als überlegen. Onbrez Breezhaler ist seit sieben Jahren der erste neue 
inhalative Wirkstoff, der in Europa zur COPD-Behandlung zugelassen wurde. In den USA 
erhielt Novartis im Oktober einen "Complete Response Letter" der FDA, in dem weitere 
Informationen zum vorgeschlagenen Dosierungsschema für QAB149 angefordert wurden. 
Novartis arbeitet mit der FDA zusammen, um zu ermitteln, welche weiteren klinischen 
Studien erforderlich sind.

Vaccines and Diagnostics

Menveo ist ein neuartiger Impfstoff, der zum Schutz gegen die vier häufigen Typen von 
Meningokokken-Meningitis (Serogruppen A, C, W-135 und Y) entwickelt wird. Nach einer 
positiven Beurteilung durch die europäischen Behörden im Dezember 2009 für einen ersten 
Einsatz bei Jugendlichen (ab elf Jahren) und Erwachsenen steht in Europa Anfang 2010 die 
Zulassung bevor. Eine Entscheidung der Behörden in den USA wird in der ersten 
Jahreshälfte 2010 erwartet. Zudem sind Studien mit anderen Altersgruppen im Gange.

Der Impfstoffkandidat MenB, der gegen Meningokokken-Meningitis der Serogruppe B schützen 
soll, wird in Europa im Rahmen von Phase-III-Studien untersucht. Die Aufnahme der 
Patienten wurde abgeschlossen, und der entsprechende Zulassungsantrag soll plangemäss 
2010 eingereicht werden. Die Serogruppe B ist schätzungsweise für etwa 70% der 
Meningitiserkrankungen in Europa verantwortlich, wobei Säuglinge und Kleinkinder 
besonders gefährdet sind. Ergebnisse aus Phase-II-Studien sprechen dafür, dass MenB als 
erster Impfstoff bereits Säuglinge im Alter von sechs Monaten schützen könnte. In den USA 
sind für 2010 Gespräche mit der FDA geplant, um den Umfang der Phase-III-Studien 
festzulegen. 

Im Internet recherchierbar unter:
- www.swiss-press.com
- www.pressemappe.ch
- www.help.ch


Ueber Novartis Pharma Schweiz AG:
Die Novartis Pharma Schweiz AG ist eine Tochtergesellschaft der Novartis Pharma 
AG Basel. Als eines der grössten Schweizer Pharma-Unternehmen sind wir in der 
Schweiz für die verschreibungspflichtigen Medikamente von Novartis 
verantwortlich. 

Die rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Bereichen des 
Marketings und des Vertriebs beschäftigt, beraten im Aussendienst 
niedergelassene Aerzte und Spital-Aerzte oder betreuen Projekte in der 
klinischen Forschung, der wissenschaftlichen Dokumentation und der Registrierung 
von neuen Medikamenten.

Pressekontakt:
Novartis


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Dübendorf, Prestige Bowling, 31.07.2010

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Ausstellung Pilatus – Rastlose Seele
Luzern, Historisches Museum, 03.08.2010

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