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Swiss-Press Swiss-Press Heute ist der 09.09.2010 | 20:28 Swiss-Press
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Importpreise Juni 2010: + 9,1% gegenüber Juni 2009 (27.08.2010)
   
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Importpreise Juni 2010: + 9,1% gegenüber Juni 2009

Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2010 um 9,1% über dem Stand vom Juni 2009. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit November 2000 (+ 10,6% gegenüber November 1999). Im Mai 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 8,5% und im April 2010 + 7,9% betragen. Gegenüber Mai 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im Juni 2010 um 0,9%.

Der Preisanstieg im Juni 2010 ist vor allem auf die höheren Energiepreise zurückzuführen 
(+ 23,8% gegenüber Juni 2009 und + 3,8% gegenüber Mai 2010). Rohöl verteuerte sich 
gegenüber Juni 2009 um 30,6% (+ 4,3% gegenüber Mai 2010) und Mineralölerzeugnisse um 
30,1% (+ 1,0% gegenüber Mai 2010). Die Preise für Erdgas waren im Juni 2010 um 13,5% 
höher als im Juni 2009; im Vergleich zum Mai 2010 stiegen sie um 4,7%.
Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Juni 2010 um 6,8% über 
dem Stand von Juni 2009 (+ 0,7% gegenüber Mai 2010).
 
Bei den Rohstoffen waren Nicht-Eisen-Metallerze im Juni 2010 um 41,1% teurer als im Juni 
2009 (– 1,5% gegenüber Mai 2010). Die Preise von Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug 
erhöhten sich im Vergleich zum Juni 2009 um 35,0% (– 0,6% gegenüber Mai 2010). 
Insbesondere die Rohkupferpreise stiegen im Juni 2010 gegenüber Juni 2009 deutlich, und 
zwar um 48,2%. Sie sanken aber gegenüber Mai 2010 um 1,5%. Die Einfuhrpreise für das zur 
Stahlerzeugung verwendete Nickel erhöhten sich im Vergleich zum Juni 2009 um 65,5% (– 
9,9% gegenüber Mai 2010). Rohaluminium war im Juni 2010 sowohl gegenüber Vorjahr (+ 
17,3%) als auch gegenüber dem Vormonat (+ 1,9%) teurer. Roheisen, Stahl und 
Ferrolegierungen lagen im Juni 2010 um 32,4% über dem Preisniveau des Vorjahres (– 0,1% 
im Vergleich zu Mai 2010). Für Eisenerz mussten deutsche Importeure 38,9% mehr zahlen 
als im Juni 2009. Im Vergleich zu Mai 2010 stiegen die Preise für Eisenerz mit + 18,1% 
deutlich (nach + 14,2% im Mai 2010 und + 21,9% im April 2010, jeweils gegenüber dem 
Vormonat).
 
Im Nahrungsmittelsektor wurde Rohkaffee im Juni 2010 im Vergleich zum Juni 2009 um 32,8% 
teurer (+ 12,7% gegenüber Mai 2010). Die Preise für importierte Milch und 
Milcherzeugnisse stiegen gegenüber Juni 2009 um 13,6% (+ 3,2% gegenüber Mai 2010). 
Getreide war im Vorjahresvergleich um 1,0% teurer (+ 5,3% gegenüber Mai 2010).
 
Der Index der Ausfuhrpreise erhöhte sich im Juni 2010 im Vergleich zum Juni 2009 um 
3,9%. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Oktober 2000 (+ 3,9% gegenüber 
Oktober 1999). Im Mai 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 3,6% und im April 2010 + 
3,0% betragen. Bezogen auf den Vormonat Mai 2010 veränderte sich der Ausfuhrpreisindex 
um + 0,4%.

Kontakt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Deutschland
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 1  
Telefax: +49 (0) 611/ 72 - 4000 

www.destatis.de

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Wir sind rund 2 780 Beschäftigte, die in Wiesbaden, Bonn und Berlin statistische 
Informationen erheben, sammeln, aufbereiten, darstellen und analysieren. Unser 
Hauptsitz mit sieben Abteilungen sowie die Amtsleitung befinden sich in 
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Der i-Punkt, unsere Servicestelle in der Bundeshauptstadt Berlin, informiert und 
berät Mitglieder des deutschen Bundestages, der Bundesregierung, der Botschaften 
und Bundesbehörden, Wirtschaftsverbände sowie Interessenten aus dem Grossraum 
Berlin-Brandenburg zur Datenlage der amtlichen Statistik – unmittelbar und 
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Neben den beschriebenen Aufgaben betreiben wir am Dienstort Wiesbaden die größte 
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